Wer viel Rad fährt oder sich bei anderen Sportarten körperlich verausgabt, braucht natürlich auch seine Erholung und Entspannung. Dazu gehört erst einmal eine ausgiebige Dusche, bei der man den Schweiß von sich abwaschen und im warmen Wasserstrahl die angespannten Muskeln wieder lockern kann. Anschließend kann man mit frischen Getränken und einem gesunden Mahl die leeren Energiespeicher wieder füllen und vielleicht ein Stündchen schlafen.
Je nachdem wie sehr man sich verausgabt und wie viel Zeit zur Entspannung zur Verfügung steht, kann man diese unterschiedlich gestalten. Sie sollte in jedem Falle angemessen zur Belastung sein. Nach einer halbstündigen Tour mit dem Fahrrad braucht man hinterher keinen Wellnessurlaub einzulegen. Das ist ebenso übertrieben, wie wenn man sich jeden Tag ohne Pause bis zum äußersten verausgabt.
Sport soll ja schließlich auch Spaß machen und am meisten tut er dass, wenn sich Anstrengung und Entspannung die Waage halten. Selbst bei längeren Radtouren ist das kein Problem, wenn man z. B. alle 10 oder 20 km eine Pause unter einem Sonnensegel macht, zwischendurch mal in einen See springen und ein wenig schwimmen oder anderweitig einen Ausgleich finden kann.
Als besonders wohltuend nach einer sportlichen Höchstleistung werden Massagen empfunden, bei denen man sich vollends entspannen kann. Nach einer Ganzkörpermassage bei gedämpftem Licht hinterm Faltrollo, ein paar Duftstäbchen und Entspannungsmusik fühlt sich der Körper anschließend wieder federleicht und locker an. Ähnlich wohltuend ist ein Besuch in der Sauna, wobei man diese nicht sofort anschließend nach dem Sport, sondern erst, wenn sich der Puls und der Körper wieder etwas beruhigt haben, besuchen sollte.
Generell gilt: so viel Zeit wie man in den Sport investiert, sollte man auch noch für die Entspannung einplanen. Und zwischen längeren Trainingseinheiten auch mal ein paar Tage Pause einlegen.